Anti-Synthetase-Syndrom-assoziierte Myositis (ASS-assoziierte Myositis)

Das Anti-Synthetase-Syndrom (ASS) ist durch Muskelentzündung (Myositis) mit Schwäche und Muskelschmerzen, Lungengerüsterkrankung, Gelenkbeschwerden, Mechanikerhände, und das sog. Raynaud-Syndrom in verschiedener Wichtung charakterisiert. Zurzeit existieren acht bekannte Autoantikörpern, die sich wiederum im Blut der Patienten bestimmen, wobei der häufigste der Jo1-Autoantikörper ist.  Die Krankheit tritt ganz überwiegend im Erwachsenenalter auf und ist bei Kindern die Ausnahme. Ob eine erhöhte Krebs-assoziation vorliegt, ist unsicher aber bislang noch nicht abschließend geklärt. Manche Verläufe sind vordergründig durch schwere Lungenbeteiligung charakterisiert und die Muskulatur kann nur gering betroffen sein. Die mikroskopische Untersuchung der Skelettmuskeln ist für die exakte Zuordnung und Abgrenzung zu anderen Myositisformen entscheidend.